Als Anamorphose bezeichnet man ein Bild, eine Zeichnung oder ein Gemälde, das normal betrachtet, verzerrt erscheint. Betrachtet man es jedoch durch einen speziellen Zerrspiegel nimmt es normale Proportionen an.
Die ersten bekannten Anamorphosen (Zeig mir welche!) stammen aus dem 16. Jahrhundert von Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer. Berühmt ist ein Bild von Holbein: "Die Gesandten", wo sich ein anamorphotischer Totenkopf als Symbol der Eitelkeit zwischen Künsten und Wissenschaften befindet.
Relativ einfach zu erzeugen sind Zylinderanamorphosen:
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Alles über die Theorie der Zylinderanamorphosen findet man hier (als pdf!).
Laden Sie sich durch Klicken auf die Bilder das Gitter und seine anamorphotische Verzerrung in den Browser und drucken sie beides aus. Ein im Gitter gezeichnetes Bild müssen Sie jetzt freihand Kästchen für Kästchen in das verzerrte Gitter übertragen. Eine gerollte Spiegelfolie, wie in der oben gezeigten Anordnug betrachtet, zeigt dann wieder das Originalbild.
Achtung: oben und unten und rechts und links beachten!
Tipp: Buchstaben gehen am Einfachsten!
Gitter     
Gitteranamorphose
 
 
Hier ein paar Beispiele für Anamorphosen: